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	<title>Jessi, Autor bei Jessica Hoffmann</title>
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	<title>Jessi, Autor bei Jessica Hoffmann</title>
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		<title>Pubertät verstehen: Was ist wichtig?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jessi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:58:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Pubertät]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Pubertät &#8211; ich kann das Wort nicht mehr hören. Immer wieder sagen Mama und Papa es, und verdrehen die Augen dabei. Ständig meckern sie mit mir. Sie fragen mich, was mit mir los ist und was ich will, dabei weiß ich es doch selbst nicht. Ich bin so genervt und traurig. Gleichzeitig habe ich viele [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>„Pubertät &#8211; ich kann das Wort nicht mehr hören.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Immer wieder sagen Mama und Papa es, und verdrehen die Augen dabei.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Ständig meckern sie mit mir.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Sie fragen mich, was mit mir los ist und was ich will, dabei weiß ich es doch selbst nicht.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich bin so genervt und traurig.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Gleichzeitig habe ich viele Fragen und fühle mich irgendwie alleine damit.“</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was bedeutet denn überhaupt Pubertät?</strong></h2>

<p class="wp-block-paragraph">In dieser besonderen Zeit werden Kinder zu Jugendlichen und entwickeln sich zu jungen Erwachsenen. Es finden sowohl Veränderungen im Körper, als auch im Gehirn statt. Der Körper und das Gehirn bauen sich sozusagen im eigenen Tempo um. Das wichtige Stichwort ist hierbei ebenso „die Identität“, denn „Wer bin ich und was will ich?“ sind entscheidende Fragen, die beantwortet werden dürfen.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<h2 class="wp-block-heading"><strong>Woran erkenne ich, dass (m)ein Kind in der Pubertät ist?</strong></h2>

<p class="wp-block-paragraph">Heutzutage beginnt die Pubertät bereits früher als vor einigen Jahren, was verschiedenen Faktoren zugrunde liegt. Bei Mädchen kann sie bereits mit 8 Jahren starten und bei Jungen mit 9 1/2 Jahren. In der Pubertät verändert sich unter anderem die Statur, die Kinder bekommen einen Wachstumsschub in Größe und Gewicht, und es findet eine Entwicklung der Geschlechtsorgane statt. Ebenso spielen die Hormone in dieser Entwicklungsphase eine zentrale Rolle. Somit werden beispielsweise die Haare mehr, das Schwitzen stärker und die Periode tritt ein. Durch die spätere Ausschüttung von Melatonin werden Jugendliche dementsprechend später müde als im Kindesalter. Auf Grund der Veränderungen können Stimmungsschwankungen auftreten sowie starke emotionale Reaktionen, als auch Selbstzweifel.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche Rolle spielen Emotionen hierbei?</strong></h2>

<p class="wp-block-paragraph">Wie bereits beschrieben, verändert sich auch einiges im Gehirn. In der Pubertät ist das limbische System, welches für die Emotionen zuständig ist, besonders aktiv. Demnach nehmen Jugendliche Emotionen intensiver wahr und können stärkere Reaktionen zeigen. Es ist eine Zeit der Veränderung, des Umbruchs, was Unsicherheiten mit sich bringen kann, weil viel Neues stattfindet. Emotionen wie Angst, Trauer, Ärger oder auch Scham sind in der Pubertät besonders präsent, wobei ein gesunder Umgang damit sehr wichtig ist, damit keine emotionalen Blockaden entstehen, die dann bis ins Erwachsenenalter begleiten.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie kann ich (m)ein Kind unterstützen, damit es sich emotional gesund entwickelt?</strong></h2>

<p class="wp-block-paragraph">Es ist oft eine herausfordernde Zeit für Eltern, Bezugspersonen und Kind(er), weshalb das Wissen und die Perspektive eine entscheidende Rolle spielen. Was löst es in Dir aus, wenn Du das Wort Pubertät hörst oder liest? Ist es für Dich negativ? Genau an diesem Punkt darfst Du erstmal beginnen:</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Pubertät gehört zu unserer menschlichen Entwicklung dazu und ist nichts Böses. Wie in jedem Alter gibt es Herausforderungen, die wir bewältigen dürfen, um weiter zu wachsen, auch in der inneren Größe. Wie war Deine Pubertät und was hättest Du Dir in dieser Zeit gewünscht?</p>

<p class="wp-block-paragraph">Das Vertrauen zwischen Erwachsenen und Jugendlichen ist sehr wichtig. Als Jugendlicher zu wissen, dass es einen Erwachsenen gibt, mit dem offene sowie sichere Kommunikation stattfinden kann und welcher bereits diese Zeit durchlebt hat, ist wertvoll für die weitere Entwicklung. Ebenso darf, für die Selbstständigkeit, als auch Selbstsicherheit, dabei unterstützt werden, eigenständig zu denken und Raum für Interessen zu schaffen, vor allem hinsichtlich der beruflichen Zukunft.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Jugendliche dürfen in der Pubertät gewisse Entwicklungsaufgaben meistern, um als zufriedene Menschen weiter heran zu wachsen und emotional gesund sowie stabil zu sein. Dabei spielen eben auch soziale Beziehungen zu Gleichaltrigen eine Rolle, als auch die Stärkung des Selbstvertrauens – vor allem bei Mädchen in Bezug auf den Körper oftmals ein großes Thema – und der gesunde Umgang mit den eigenen Emotionen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Pubertät ist nämlich auch eine Zeit des Loslassens, für Erwachsene und auch Kinder, denn als Kinder sind wir in einer gewissen Abhängigkeit unserer Eltern oder Bezugspersonen. Als Jugendlicher jedoch gehen wir die Schritte, um die Sicherheit zu gewinnen, als Erwachsener für sich selbst sorgen zu können und auf diesem Weg dürfen die Eltern oder Bezugspersonen weiterhin unterstützen.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein Miteinander, kein Gegeneinander. Das darf sich immer und immer wieder bewusst gemacht werden. Wir können immer voneinander lernen, auch als Erwachsene von den Kindern dieser Zeit. Die Pubertät darf als beidseitiges Wachstum gesehen werden. Es ist wie ein großes Software-Update verbunden mit Geduld und eventuellen Herausforderungen, wonach eine neue Version in voller Farbe erscheint, die vieles dazu gelernt hat.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Ich begleite Euch gerne bei dieser Entwicklung, denn wir alle dürfen einen gesunden Umgang mit Emotionen lernen sowie stärken und vor allem als Eltern meistens die ein oder andere emotionale Blockade lösen, um leichter voranschreiten zu können: <a href="https://jessica-hoffmann.de/erstgespraech/">https://jessica-hoffmann.de/erstgespraech/</a></p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Von Herzen,</p>

<p class="wp-block-paragraph">Jessica Hoffmann</p>
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		<title>Die Wut im Bauch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jessi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Aug 2025 15:58:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich habe das nicht mit Absicht gemacht. Ich wusste nicht, wohin damit. Da war diese Kraft in meinen Fäusten und dieser Druck in meinem Bauch. Das musste raus und plötzlich habe ich alles auf den Boden geworfen. Ich weiß, dass so etwas kaputt gehen könnte. Ich war wütend.“   Ärger – eine Emotion, die für [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich habe das nicht mit Absicht gemacht.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich wusste nicht, wohin damit.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Da war diese Kraft in meinen Fäusten und dieser Druck in meinem Bauch.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Das musste raus und plötzlich habe ich alles auf den Boden geworfen.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich weiß, dass so etwas kaputt gehen könnte.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich war wütend.“</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ärger – eine Emotion</strong>, die für viele Menschen eine Herausforderung darstellt.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Oft kommt sie wie ein plötzliches Gewitter um die Ecke.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Aber Wut ist nichts Böses.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Emotion Ärger ist <strong>eine Emotion, die genauso zu unserem Leben dazu gehört, wie jede andere</strong>.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Sie hat einen Sinn, ein Bedürfnis, welches erfüllt werden möchte und der wichtige Punkt dabei ist:</p>

<p class="wp-block-paragraph">Der Umgang damit. Der <strong>gesunde Umgang</strong> damit.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Und diesen, sind wir mal ehrlich, haben die meisten Erwachsenen nie gelernt und deshalb fällt es vielen Eltern oder auch weiteren Bezugspersonen schwer, die Wut bei Kindern zu begleiten.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<h2 class="wp-block-heading">Was wird oft mit der Wut verknüpft?</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Zerstörung. Aggression. Schreien. Gewalt. Impulsives Verhalten.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Und genau deshalb betone ich immer den gesunden Umgang mit Emotionen, denn einen Umgang haben wir alle mit unseren Emotionen. Die Frage, die wir uns stellen dürfen, ist nur:</p>

<p class="wp-block-paragraph">Ist dieser Umgang gesund für mich und für andere?</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p>Den wundervollen Menschen, die ich im Emotionscoaching begleiten darf, sage ich immer:</p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Emotionen dürfen da sein.</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Sie dürfen Raum bekommen, OHNE mich selbst oder andere Menschen verbal oder körperlich zu verletzen. Und ja, das funktioniert.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Emotionen sind Energien in Bewegung (Emotion = energy in motion). Das bedeuet, dass eben auch jede Emotion eine andere Energie mitbringt, die wir spüren.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Das heißt, eine Emotion, wie Ärger, hat dieses innerliche Feuer, welches wir oftmals fühlen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Diese Energie, die unseren ganzen Körper nach vorne treibt und das hat einen Grund,</p>

<p class="wp-block-paragraph">denn das <strong>Bedürfnis hinter der Emotion Ärger</strong> ist, <strong>ins Tun zu kommen</strong>, deshalb ist es auch eine Emotion, die uns grundsätzlich, wenn keine emotionale Blockade herrscht, vorantreibt.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Dieses Wissen zur Emotion Ärger ist so wichtig, um vor allem dein Kind zu verstehen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Oftmals wird Kindern vorgeworfen, sie machen folgendes mit Absicht:</p>

<p class="wp-block-paragraph">Schreien, etwas zerstören, sich selbst oder anderen weh machen,</p>

<p class="wp-block-paragraph">aber die Wahrheit ist: <strong>Es liegt an uns Erwachsenen, die Kinder dabei zu unterstützen, gesunde Strategien für den Umgang mit der Emotion Ärger in den Alltag zu etablieren.</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Und dafür darfst du in aller erster Linie, <strong>deine Perspektive auf die Wut verändern.</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Ärgert dein Kind sich, dann passiert es deshalb, weil es ein <strong>Ziel </strong>hatte, welches <strong>nicht erreicht</strong> wurde oder weil ihm oder ihr <strong>Unrecht </strong>getan wurde.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Das kann sein, dass es einen hohen Turm bauen wollte und plötzlich ist Essenszeit.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht wünscht es sich so sehr dieses eine Fach zu verstehen und weiß einfach nicht, wie diese Aufgabe zu lösen ist.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Möglicherweise befindet sich dein Kind mitten in der Pubertät, hat das Bedürfnis alleine zu sein und du kommst auf einmal ins Zimmer reingeplatzt.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Der Punkt ist, mit der Achtsamkeit auf die Bedürfnisse innerhalb der Familie, können sehr viele unschöne Situationen vermieden werden, aber es geht nicht darum, keinen Ärger mehr aufkommen zu lassen. Wie gesagt, diese Emotion gehört dazu und wir spüren sie alle immer wieder.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist, die <strong>Emotion zu verstehen</strong> – dieses Wissen auch nach und nach deinem Kind näher zu bringen und gesunde Strategien zur Regulation in den Alltag zu integrieren, nicht nur für dein Kind, sondern für euch alle, als Familie.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<h2 class="wp-block-heading">Was kannst du tun?</h2>

<ul class="wp-block-list">
<li>Im Alltag innerhalb der Familie immer wieder <strong>über Emotionen sprechen</strong> und die Emotion Ärger erklären, sprich: Sie nicht unter den Teppich kehren und nicht als etwas Bedrohendes darstellen.</li>

<li>Dich <strong>selbst reflektieren</strong> und fragen, wie du mit der Emotion Ärger umgehst und demnach einen <strong>gesunden Umgang vorleben</strong></li>

<li>Taucht sie auf, sie zu <strong>benennen</strong>, zum Beispiel: &#8222;Ich habe den Eindruck, dass du wütend bist.&#8220;</li>

<li><strong>Strategien zur Regulation anwenden</strong></li>

<li><strong>Was kann getan werden, um dem Ziel, welches dein Kind hat, näher zu kommen?</strong></li>

<li>Welche <strong>Alternative</strong> gibt es möglicherweise?</li>
</ul>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p>Wie immer, geht den Weg gemeinsam und wenn ihr möchtet, unterstütze ich euch gerne auf diesem, um einen <strong>gesunden Umgang mit der Emotion Ärger zu schaffen sowie eventuelle emotionale Blockaden diesbezüglich zu lösen.</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Dafür könnt ihr mir eine unverbindliche Mail schreiben für ein <strong>kostenfreies Erstgespräch</strong>:</p>

<p class="wp-block-paragraph"><a href=" https://jessica-hoffmann.de/kontakt/"> https://jessica-hoffmann.de/kontakt/</a></p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p>Unter diesem Link erhält ihr bereits ein <strong>Geschenk</strong> von mir an euch für den Start eines gesunden Umgangs mit der Emotion Ärger. Es ist eine <strong>PDF-Datei</strong>, die ihr euch herunterladen und ausdrucken könnt. Die erste Seite dient vor allem als Erklärung der Emotion für die Eltern oder das Elternteil und die zweite Seite als gemeinsame Orientierung. Dieses Blatt könnt ihr euch auch Zuhause sichtbar aufhängen, um euch gegenseitig daran zu erinnern und es im Alltag zu integrieren. </p>
<p><a href="https://drive.google.com/file/d/1SO9OTI5l9f4XOcVU8crMA9XOj8HWHcN4/view?usp=sharing">https://drive.google.com/file/d/1SO9OTI5l9f4XOcVU8crMA9XOj8HWHcN4/view?usp=sharing</a></p>
<p> </p>
<p>Als <strong>weitere Unterstützung</strong> findest du darauf aufbauend im Shop ein <strong>Video</strong>, welches als <strong>Strategie im Alltag</strong> genutzt werden kann: <a href="https://jessica-hoffmann.de/produkt/wutkompass/">https://jessica-hoffmann.de/produkt/wutkompass/</a> .</p>
<p> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Von Herzen,</p>

<p class="wp-block-paragraph">Jessica Hoffmann</p>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://jessica-hoffmann.de/2025/08/09/die-wut-im-bauch/">Die Wut im Bauch</a> erschien zuerst auf <a href="https://jessica-hoffmann.de">Jessica Hoffmann</a>.</p>
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		<title>Neue Wege, starke Kinder: Übergänge begleiten</title>
		<link>https://jessica-hoffmann.de/2025/07/16/neue-wege-starke-kinder-uebergaenge-begleiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jessi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2025 14:57:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wie wird es in der (neuen) Schule sein? Werde ich mich wohl fühlen? Komme ich mit den Lehrern klar? Werde ich alles verstehen und Spaß haben? Was ist, wenn mich jemand nicht mag und ich keine Freunde habe?“   Wir befinden uns in den lang ersehnten Sommerferien. Sechs Wochen, in welchen die Kinder einen anderen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>„Wie wird es in der (neuen) Schule sein?</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Werde ich mich wohl fühlen?</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Komme ich mit den Lehrern klar?</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Werde ich alles verstehen und Spaß haben?</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Was ist, wenn mich jemand nicht mag und ich keine Freunde habe?“</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Wir befinden uns in den lang ersehnten Sommerferien.</p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sechs Wochen</strong>, in welchen die Kinder einen <strong>anderen Alltag erleben</strong>.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Und dann kommt irgendwann der Tag an dem es Zeit ist, <strong>(wieder) in die Schule</strong> zu gehen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Für manche das erste Mal, manche kennen es schon und kommen in eine nächste Klasse, für andere wartet eine neue Schule.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Veränderungen und Neues</strong> können Unsicherheiten mit sich bringen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Das ist vollkommen natürlich.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Kinder wissen nicht genau, was auf sie zukommt und jedes Kind geht anders damit um.</p>

<h2 class="wp-block-heading"> </h2>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie können Kinder bei diesem Übergang zielführend begleitet werden?</strong></h2>
<p> </p>

<p class="wp-block-paragraph">1) Wenn wir über Unsicherheit sprechen, dann sind wir bei der Emotion Angst. Diese Emotion kennen wir alle. Was hierbei erfüllt werden darf, ist das Bedürfnis nach<strong> Sicherheit</strong>.</p>

<p> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet: <strong>Was gibt deinem Kind vor Schulstart mehr Sicherheit, um gestärkter in die erste Woche zu starten?</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hat es einige <strong>Fragen</strong>, die es geklärt haben möchte und die beantwortet werden können. Eventuell kann bereits die Schule vorab besucht werden oder zumindest von außen angeschaut. Wenn das ein Thema ist, kann vorher gemeinsam das Bus fahren, trainiert werden, um eine Routine sowie Sicherheit zu schaffen.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">2) Wen kennt dein Kind bereits aus dem Kindergarten oder der Grundschule in der neuen Klasse? Sind sie schon befreundet oder kennen sie sich flüchtig? Hier können in den Sommerferien <strong>Kontakte </strong>gepflegt werden, um eine Verbindung zu schaffen.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">3) Worauf freut sich dein Kind in der Schule? Vielleicht sind es bestimmte Freunde, das Spielen auf dem Schulhof oder ein bestimmtes Fach. Spricht darüber und stärkt diese <strong>Motivation. Schafft eine positive Verbindung zur Schule.</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">4) Sprechen wir über Sicherheit, sind wir ganz stark beim <strong>Selbstvertrauen</strong>. Dieses dürfen wir immer und immer wieder stärken. Sammelt positive Erlebnisse in den Sommerferien, worauf dein Kind stolz ist. Erinnert euch gemeinsam an all das, was es bereits geschafft hat, so dass es aus dieser Kraft schöpfen kann.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">5) Und ganz wichtig: <strong>Gibt euch allen Zeit.</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p>Ein Übergang kann nicht nur für ein Kind herausfordernd und mit vielen Emotionen verbunden sein, sondern auch für die Erwachsenen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Alle dürfen sich an das Neue gewöhnen, sich einfinden und gemeinsam einen ressourcenvollen Alltag schaffen.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unterstützung erfahren</strong></h2>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p>In den Sommerferien und zum Start ins neue Schuljahr begleite ich viele Kinder dabei, den Übergang positiv zu meistern. Wir stärken gemeinsam das Selbstvertrauen, lernen mit den aufkommenden Emotionen gesund umzugehen und ich stehe Mama sowie Papa selbstverständlich auch zur Seite.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Meldet euch sehr gerne für einen Termin per Email:</p>

<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://jessica-hoffmann.de/kontakt/">/jessica-hoffmann.de/kontakt/</a></p>

<p class="wp-block-paragraph">Ansonsten genießt die restlichen Ferien und nur das Beste für euch.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Von Herzen,</p>

<p class="wp-block-paragraph">Jessica Hoffmann</p>
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		<title>Von der Langeweile zur Inspiration</title>
		<link>https://jessica-hoffmann.de/2025/07/01/von-der-langeweile-zur-inspiration/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jessi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 14:56:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Mir ist langweilig. Jetzt würde ich eigentlich gerade mit Lea und Lilli auf dem Schulhof spielen. Aber die beiden sind gerade im Urlaub. Und was mache ich jetzt? Ich möchte gerne mit jemandem Zeit verbringen, aber Mama und Papa sind genervt. Sie wollen ihre Ruhe. Jetzt bin ich auch genervt.“   Ach ja, die (Sommer-) [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>„Mir ist langweilig.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Jetzt würde ich eigentlich gerade mit Lea und Lilli auf dem Schulhof spielen.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Aber die beiden sind gerade im Urlaub.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Und was mache ich jetzt?</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich möchte gerne mit jemandem Zeit verbringen, aber Mama und Papa sind genervt.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Sie wollen ihre Ruhe.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Jetzt bin ich auch genervt.“</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Ach ja, die (Sommer-)<strong> Ferien</strong>.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Eine Zeit, die entschleunigen soll. Spaß, Leichtigkeit und Entspannung darf einkehren.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Aber was passiert in vielen Familien stattdessen?</p>

<p class="wp-block-paragraph">Stress, Langeweile und alles andere als Harmonie.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Vor allem in den Sommerferien haben wir in der Regel eine lange Zeit, in welcher alle Familienmitglieder viel Zeit mit einander verbringen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Etwas, was im Alltag eher nicht so ist, da die Schule und die Arbeit sowie weitere Termine anstehen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Was hierbei oftmals die Herausforderung darstellt: <strong>Die fehlende Struktur</strong>.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Im Alltag gibt es klare Abläufe: Frühstück, Schule/Arbeit, Mittagessen, die üblichen Punkte in der Woche am Nachmittag, Abendessen und der nächste Tag beginnt wieder.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Aber in den Ferien sieht alles plötzlich ganz anders aus.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Da ist diese Zeit, die gefüllt werden darf.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erwartungen der Eltern an sich selbst.</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erwartungen der Kinder an die Eltern.</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Überforderung, Frust, Langeweile.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<h2 class="wp-block-heading">Warum entsteht denn überhaupt erst <strong>Langeweile</strong>?</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Langeweile ist eine Emotion, die auftritt, wenn immer und immer wieder dasselbe passiert.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Sie wird oft als negativ angesehen, dabei können wir den Gedanken einmal in die Mülltonne werfen. Wie bei jeder Emotion haben wir kein negativ und kein positiv.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Hinter der Langeweile steckt das Bedürfnis nach Inspiration. Das bedeutet, ich möchte, etwas Neues erleben und erfahren.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Langeweile ist wichtig, um kreativ zu bleiben und auch neue Ideen umzusetzen.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Deshalb liebe Eltern:</p>

<p class="wp-block-paragraph">Wenn dein Kind sagt, ihm oder ihr ist langweilig, dann gibt es noch keinen Grund all das in eine negative Schublade zu packen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Ja, vielleicht ist das etwas, was dein Kind so nicht kennt, da der Alltag vollgepackt ist und es diese Momente sehr selten gibt.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<h2 class="wp-block-heading">Was du tun kannst?</h2>

<p class="wp-block-paragraph">Mit deinem Kind darüber <strong>sprechen</strong>.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Erklären, was hinter der Langeweile steckt und darin <strong>unterstützen</strong>. Die Emotionen<strong> begleiten</strong>.</p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Was würdest du nun gerne erleben? Was würde dir Spaß machen?</em> Das sind Fragen, die du stellen kannst.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Gegebenenfalls gemeinsam eine Liste anlegen, was dein Kind alleine bei Langeweile Zuhause machen kann, so dass du oder ihr in dieser Zeit den eigenen Bedürfnissen nachgehen könnt.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Das begleitest du ein-, zweimal und danach ist es eventuell gar nicht mehr notwendig.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Ebenso sind die Ferien natürlich eine super wertvolle Zeit, um die <strong>Beziehung zueinander zu stärken</strong>.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Ja, es gibt verschiedene Bedürfnisse innerhalb der Familie. Das darf auch immer wieder kommuniziert werden.</p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie fühlst du dich heute? Was brauchst du? Wie fühlt sich jeder und jede Einzelne und was braucht es an diesem Tag heute für alle?</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<h2 class="wp-block-heading">Und gleichzeitig:</h2>

<ol class="wp-block-list">
<li>Worauf habt ihr Lust? Sammelt von jedem und jeder Wünsche sowie Ideen, wie diese umgesetzt werden können.</li>

<li>Überlegt euch, wann etwas davon möglich wäre.</li>

<li>Plant etwas ein und lasst euch ebenso Raum für Spontanität, als auch Zeit für Rückzug</li>
</ol>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich allen wundervolle Ferien.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Von Herzen,</p>

<p class="wp-block-paragraph">Jessica Hoffmann</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>
								</div>
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		<title>Wie emotionale Blockaden Generationen prägen und Du den Kreislauf durchbrechen kannst</title>
		<link>https://jessica-hoffmann.de/2025/06/18/wie-emotionale-blockaden-generationen-praegen-und-du-den-kreislauf-durchbrechen-kannst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jessi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 12:35:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich habe Angst. Angst davor, dass mich jemand nicht mag. Ich fühle mich nicht sicher in Gruppen und du sagst, dass ich keine Angst haben soll – dass ich doch stark bin. Aber warum darfst du Angst haben und ich nicht? Ich hab gehört, wie du das Treffen abgesagt hast und danach zu Papa meintest, [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich habe Angst.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Angst davor, dass mich jemand nicht mag.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich fühle mich nicht sicher in Gruppen und du sagst, dass ich keine Angst haben soll – dass ich doch stark bin.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Aber warum darfst du Angst haben und ich nicht?</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich hab gehört, wie du das Treffen abgesagt hast und danach zu Papa meintest, dass du das gemacht hast, weil du nur eine Person kennst und die anderen nicht.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Du hast dieselbe Angst wie ich, stimmt’s?“</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p>Vielleicht kennst du das:</p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Du erlebst dein Kind und du siehst dich selbst.</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Du weißt, wie es sich fühlt und vielleicht ist genau das unangenehm für dich, weil du dir selbst nicht zu helfen weißt.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Lass uns über <strong>Epigenetik</strong> sprechen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Was ist das?</p>

<p class="wp-block-paragraph">Epigenetik ist die Wissenschaft davon, wie Gene an- oder ausgeschaltet werden, ohne die DNA selbst zu verändern. Es ist ein Bereich der Biologie.</p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was hat all das nun mit Emotionen zu tun?</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Epigenetische Veränderungen können an die nächste Generation weitergegeben werden.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Stell dir die DNA wie ein Karte für einen Weg vor, den jemand mit dem Auto fahren möchte. Bei starkem emotionalen Stress, welcher nicht verarbeitet wird, schreibt jemand Notizen an den Rand. Zum Beispiel steht da: „Hier vorsichtig fahren oder diese Straße lieber nicht befahren.“</p>

<p class="wp-block-paragraph">Diese Notizen verändern nicht die Karte. Sie verändern jedoch, wie sie gelesen wird. Wird die Karte weitergegeben, werden die Notizen übernommen.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Und genau damit sind wir bei Situationen, in denen du dich selbst in deinem Kind siehst.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hast du in deiner eigenen Kindheit oder Jugend etwas erlebt, was du nie verarbeitet hast. Möglicherweise fordert es dich bis in dein Erwachsenenleben heraus. Vielleicht hast du es aber auch verdrängt und plötzlich ploppt es wieder auf, weil dein Kind diese Herausforderung hat.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p>Ich sage immer und immer wieder <strong>in meiner Zusammenarbeit mit den Familien</strong>, dass wir den Weg mit den Kindern gemeinsam gehen dürfen. Wir alle haben in der Regel emotionale Blockaden, weil der gesunde Umgang mit Emotionen erst heute immer mehr als wichtig angesehen wird. Deshalb ist es so wertvoll, so früh wie möglich, sich seinen Themen zu widmen und etwas für sich selbst zum Positiven zu verändern. Damit kommen wir zum springenden Punkt: Nicht nur für sich selbst, sondern auch für die nächste Generation.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet nicht, dass du all deine Themen gelöst haben musst, bevor du ein Kind in die Welt setzt. Das ist utopisch und sollte auch nicht das Ziel sein, denn wir können immer wieder beispielsweise Schicksalsschläge erleben, die unerwartet erscheinen und uns emotional herausfordern.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<p class="wp-block-paragraph">Genau das meine ich mit:</p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir dürfen als Erwachsene den Weg mit den Kindern gemeinsam gehen.</strong> Wir müssen nicht perfekt sein für die Kinder. Perfekt ist niemand. Wir dürfen gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Deshalb arbeite ich mit den Familien ganzheitlich – <strong>mit dem Blick auf jeden und jede im System, um alle zu gießen und aufblühen zu sehen</strong>.</p>
<p> </p>
<p>Von Herzen,</p>
<p>Jessica Hoffmann</p>
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		<title>Vom braven Kind zum angepassten Erwachsenen</title>
		<link>https://jessica-hoffmann.de/2025/05/04/vom-braven-kind-zum-angepassten-erwachsenen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jessi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2025 08:56:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Miteinander]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Sei brav! Wenn ich nicht brav bin, dann kommt der Weihnachtsmann nicht zu mir, sagt die Erzieherin. Wenn ich nicht höre, dann ist mein Papa sauer. Ich soll hören, sagt er immer wieder. Ich möchte nicht, dass er sauer auf mich ist. Er ist mein Papa und ich liebe ihn. Ich will, dass er mich [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>„Sei brav!</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Wenn ich nicht brav bin, dann kommt der Weihnachtsmann nicht zu mir, sagt die Erzieherin.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Wenn ich nicht höre, dann ist mein Papa sauer. Ich soll hören, sagt er immer wieder.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich möchte nicht, dass er sauer auf mich ist. Er ist mein Papa und ich liebe ihn. Ich will, dass er mich auch liebt.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich bin brav, dann werde ich auch geliebt.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Aber warum war der Junge aus der anderen Gruppe heute so gemein zu mir? Er hat mich gekratzt. Ich war brav, aber das hat nichts gebracht.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Papa meinte Zuhause, ich soll mir nicht alles gefallen lassen –  mich durchsetzen, aber ich verstehe das nicht.</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich soll doch hören? Ich soll doch brav sein?“</em></p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p><strong>Der schmale Grad zwischen: Grenzen setzen und dem „brav sein.“</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Ja, selbstverständlich ist es sehr wichtig, Kindern einen Rahmen zu geben. Das bietet eine<strong> Struktur</strong> und gibt <strong>Sicherheit</strong>, die wir alle brauchen*.</p>

<p class="wp-block-paragraph">ABER oftmals verfallen leider viele Erwachsene in die Rolle der Person, die im Vergleich zum Kind „bereits alles (besser) weiß und nicht mehr dazu lernen muss.“</p>

<p class="wp-block-paragraph">Genau diese Perspektive führt dazu, dass Erwachsene, Kinder wie einen Roboter betrachten, welcher funktionieren muss. Im Sinne von: Tu das, was ich dir sage oder was ich gerade als Erwachsener möchte. Andererseits ist es auch gewünscht, dass die eigenen Kinder für sich einstehen, doch was ist, wenn sie nie gelernt haben, dass sie das dürfen und vor allem auch nie gelernt haben, wie es umgesetzt wird?</p>

<p class="wp-block-paragraph">Kinder sind ebenso individuelle Menschen mit eigenen Bedürfnissen, welchen auf Augenhöhe begegnet werden darf. Wenn ein Kind die eigenen Grenzen kommunizieren soll, dann darf es lernen wahrzunehmen, was für ihn oder sie angenehm oder unangenehm ist und sich bewusst zu sein, genau das nach Außen zu tragen. Aber wenn es ausschließlich zu sagen bekommt, was es zu tun und zu lassen hat, woher soll das Kind dann in manchen Situationen wissen, was es selbst will und sich selbst erlauben, der eigenen Stimme auch mal Raum zu geben?</p>

<p class="wp-block-paragraph">Wie immer dürfen diese Worte zum Nachdenken anregen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Wir dürfen <strong>ein Miteinander schaffen</strong> und gleichzeitig das Wort „brav“ einmal aus unserem Wortschatz verabschieden.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Definieren wir das Wort „brav“, dann bedeutet es, sich so zu verhalten, wie es ein anderer von einem erwartet. Puh, weit weg von den eigenen Bedürfnissen und diese dürfen in aller erster Linie immer wahrgenommen werden, um nicht gegen sich selbst zu handeln, denn das macht alles andere als zufrieden.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Betrachten wir all das mit dem Blick auf die emotionale Gesundheit, dann kann die <strong>Erwartung</strong> an (d)ein Kind „brav“ sein zu müssen, <strong>folgende Konsequenzen</strong> in der Entwicklung haben:</p>

<ol class="wp-block-list">
<li>Unterdrücken der eigenen Emotionen</li>

<li>Geringes bis fehlendes Selbstvertrauen</li>

<li>Die Angst vor Fehlern sowie Ablehnung</li>

<li>Herausforderungen eigene Grenzen zu spüren und zu kommunizieren</li>
</ol>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p>Begegne (d)einem Kind mit <strong>Respekt, auf Augenhöhe</strong> und der <strong>Offenheit </strong>für die Bedürfnisse eines anderen Menschen mit der Intention, immer wieder gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Dabei ist es selbstverständlich wichtig, dass es Grenzen gibt, doch gleichzeitig ist es auch immer wieder wichtig, die Grenzen des Kindes im Blick zu behalten.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Wie so oft ein feiner Balanceakt, der mal besser, mal schlechter funktioniert &#8211; auch Erwachsene sind keine Roboter.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p>Von Herzen,</p>

<p class="wp-block-paragraph">Jessica Hoffmann</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>
<p>*Das Thema „Grenzen setzen“ möchte ich nochmal separat beleuchten, da es unfassbar wichtig ist.</p>
								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
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		<title>Vorbild sein: Warum Kinder unser Verhalten spiegeln</title>
		<link>https://jessica-hoffmann.de/2024/01/31/erwachsene-sind-vorbilder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jessi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 09:16:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich so was, wie &#62;Scheiße&#60; sage, dann bekomme ich Ärger, aber ich höre es immer wieder Menschen sagen. Warum darf ich es nicht, wenn du es auch sagst? Du sagst es, wenn du morgens spät dran bist und manchmal auch noch, wenn die Milch leer ist. Du sagst es, wenn du etwas ausfüllst und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1255" class="elementor elementor-1255" data-elementor-post-type="post">
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									<p><em>Wenn ich so was, wie &gt;Scheiße&lt; sage, dann bekomme ich Ärger, aber ich höre es immer wieder Menschen sagen. Warum darf ich es nicht, wenn du es auch sagst?</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>Du sagst es, wenn du morgens spät dran bist und manchmal auch noch, wenn die Milch leer ist.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>Du sagst es, wenn du etwas ausfüllst und dich verschrieben hast.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>Du sagst es, wenn etwas nicht so funktioniert, wie du das willst.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>Du sagst es, wenn dir jemand etwas nicht so Schönes erzählt.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>Du sagst es ziemlich oft.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>Wenn ich groß bin, möchte ich auch mal Papa werden, dann darf ich auch sagen, was ich möchte und bekomme keinen Ärger mehr.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Vielleicht musstest du bei den Gedanken des Kindes schmunzeln. Vielleicht kennst du solche Situationen und fühlst dich etwas ertappt. Das ist vollkommen fein.</p>
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<p>Wir sind alle Menschen und keine Roboter, doch letztendlich sind wir als Erwachsene auch alle Vorbilder für die Kinder dieser Welt.</p>
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<p>Kinder <strong>lernen</strong> unter anderem <strong>durch Beobachtung</strong>. Vielleicht hast du es selbst schonmal erlebt, dass ein Kind dein Handeln genau unter die Lupe genommen und es nachgeahmt hat. Vor allem unsere Bezugspersonen sind selbstverständlich Vorbilder und Menschen, die uns prägen.</p>
<p>Wir lernen durch das Nachahmen sehr schnell und mit Leichtigkeit. Dabei können wir nicht nur Gewohnheiten übernehmen, sondern auch Glaubenssätze sowie Werte.</p>
<p>Unter Glaubenssätzen werden Annahmen verstanden, die wir beispielsweise über verschiedene Themen, über uns selbst oder auch über die Welt haben – ob positive Annahmen oder negative.</p>
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<p>Das heißt, dass vor allem bei Themen, die wir unseren Kindern nicht erlauben oder sie dabei immer wieder ermahnen, mit einem Beispiel vorangehen dürfen.</p>
<p>Beliebte Themen sind hier die Mediennutzung beziehungsweise Technik heutzutage. Ebenso kommen auch oftmals Diskussionen in Bezug auf Süßigkeiten oder ähnliches auf sowie oben beschrieben bei sogenannten Schimpfwörtern.</p>
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<p>Ich möchte dich hiermit zur <strong>Selbstreflexion</strong> einladen – dich dazu einladen<strong>, Klarheit</strong> darüber zu schaffen, was dir wichtig ist und was du deinem Kind oder den Kindern vermitteln möchtest.</p>
<p>Genauso möchte ich dich dazu einladen, auch nicht immer zu streng mit dir zu sein. Ich möchte dir sagen, dass es in Ordnung ist, sich auch mal einzugestehen, dass etwas gerade nicht so gelaufen ist, wie du es dir vielleicht vorgestellt hast. Du darfst hierbei mit (d)einem Kind in den <strong>Dialog</strong> gehen. Kinder lernen ebenso dadurch.</p>
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<p>Bewusst habe ich das Wort &gt;Papa&lt; gewählt, da auf dem Bild ein Mann zu sehen ist und es für den Lesefluss angenehmer ist. Du kannst es selbstverständlich auch ersetzen.</p>
<p> </p>
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<p>Von Herzen,</p>
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<p>Jessica Hoffmann</p>
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		<title>Emotionen verstehen, Bedürfnisse erfüllen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jessi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2023 19:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn mir die Tränen kommen, sagt ihr: „Nicht weinen. Es ist alles gut.“ „Machst du das noch einmal, dann (…)“, ruft ihr, wenn ich mein Spielzeug auf den Boden werfe, weil meine Idee nicht geklappt hat. Ich schaue das sehr hohe Klettergerüst an und höre: „Du bist doch kein Angsthase.“ Springe ich herum, weil ich [&#8230;]</p>
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									<p><em>Wenn mir die Tränen kommen, sagt ihr: „Nicht weinen. Es ist alles gut.“</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>„Machst du das noch einmal, dann (…)“, ruft ihr, wenn ich mein Spielzeug auf den Boden werfe, weil meine Idee nicht geklappt hat.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>Ich schaue das sehr hohe Klettergerüst an und höre: „Du bist doch kein Angsthase.“</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>Springe ich herum, weil ich mich so doll über mein neues Buch freue, sagt ihr: „Jetzt ist auch mal gut.“</em></p>
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<p><em>Ich verstehe das nicht.</em></p>
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<p><em>Darf ich das alles nicht fühlen?</em></p>
<p><em> </em></p>
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<p>Herzlich Willkommen du wundervoller Mensch auf meinem Blog – <strong>meinem Blog für Eltern, Bezugspersonen und aus meiner Sicht für alle Erwachsene</strong>, denn jeder und jede von uns begegnet im Alltag immer mal wieder einem Kind.</p>
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<p>Ich möchte dich hier dazu einladen, die Welt hin und wieder aus<strong> Kinderaugen</strong> zu betrachten sowie die Erwachsenenrolle abzulegen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Mit all meinem Wissen und meiner langjährigen Erfahrung aus der tagtäglichen Arbeit mit Kindern und Menschen jeden Alters, werde ich hier verschiedene Themen aufzeigen – dir einen <strong>Blick aus der reinen Seele eines Kindes schenken</strong> und dir <strong>Wissen </strong>dazu mit an die Hand geben.</p>
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<p>Wie immer, stehe ich auch hier für die <strong>Verbindung unseres Verstandes und unseres Herzens.</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Mir ist es wichtig, dass du bitte für dich das mitnimmst, was sich auch für dich stimmig anfühlt.</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Ich freue mich sehr, dass du hier bist und dich auf deinem Weg unterstützen zu dürfen.</p>
<p> </p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Sprechen wir über <strong>&gt;Erziehung&lt;</strong> gibt es unendlich viele Meinungen. Ich für mich nutze das Wort &gt;Erziehung&lt; nicht gerne, sondern ersetze es lieber durch <strong>&gt;Beziehung&lt;</strong>, denn genau das braucht es, wenn mindestens zwei Menschen zusammen kommen. Es bedarf ein <strong>Miteinander</strong>.</p>
<p>Wir sind soziale Wesen und nicht umsonst sind die glücklichsten Länder diejenigen, in denen es unter anderem dieses Miteinander gibt. Unter Miteinander verstehe ich eine Kommunikation auf Augenhöhe und ein Miteinander kann nur funktionieren, wenn alle Bedürfnisse jedes Einzelnen gesehen werden. Bevor du jetzt abschaltest, weil du nichts von Bedürfnissen lesen möchtest, lade ich dich dennoch dazu ein, weiterzulesen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Bedürfnisse</strong> – was haben sie mit dem oben geschrieben Text zu tun? W<strong>ir alle haben Emotionen</strong>.</p>
<p>Emotionen sind unbewusste Prozesse in deinem Körper. Das, was du in der Regel bewusst spürst, ist das Gefühl – zum Beispiel eine Wärme, ein Kribbeln, ein Zusammenziehen und weiteres. Was hierbei der wichtige Punkt ist: <strong>Hinter jeder Emotion steckt ein Bedürfnis, welches erfüllt werden möchte</strong>. Das bedeutet, dass sie eine Funktion haben und es immer einen Grund gibt, weshalb diese Emotion gerade da ist.</p>
<p>Damit kommen wir zu noch einem weiteren bedeutenden Punkt: Emotionen sind nicht negativ und nicht positiv. Nehmen wir zum Beispiel die Emotion Trauer. Wir kennen es mit Sicherheit alle. Eine Emotion, die sich eher unangenehm anfühlt – die eine Schwere mit sich bringt und doch ist sie ebenso wichtig, wie eine Freude. Trauer tritt beispielsweise auf, wenn wir einen Verlust erfahren. Das kann durch den Tod eines geliebten Menschen passieren. Genauso kann es auch die Trennung einer Liebesbeziehung sein oder das Ende einer Freundschaft oder auch der Verlust eines wichtigen Kuscheltiers. Wenn du die Emotion Trauer empfindest, verbindest du einen Wert mit dem Menschen oder auch zum Beispiel diesem Gegenstand. Es kann der Wert Liebe sein oder auch Sicherheit und das Bedürfnis, welches dir diese Emotion aufzeigen möchte, ist diesen Wert zu schützen. Das heißt, diesen Wert weiterhin da sein zu lassen, zum Beispiel durch etwas anderes, was dir Sicherheit gibt.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Werfen wir den Blick auf eine Familie, kommen verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen über den Tag verteilt zusammen. <em>Die Kunst dabei ist es, diese zu erkennen und auch zu erfüllen, und genau dafür braucht es einen gesunden Umgang mit unseren Emotionen.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><u>Das heißt, lasst uns bitte aufhören mit dem <b>&gt;gelernten Emotionen unter den Teppich kehren&lt;</b>, ebenso mit dem <b>&gt;ungefilterten Rauslassen&lt;</b>, sondern beginnen mit <b>gesunden Strategien</b>, die erlernt und in den Alltag integriert werden können – für klein und groß.</u></p>
<p><u> </u></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Von Herzen,</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Jessica Hoffmann</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
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